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„Müssen an unsere Leistungsgrenze gehen“

In der 11. Runde der Admiral Bundesliga spielt die SV Guntamatic Ried am Sonntag, dem 17. Oktober, auswärts bei SK Sturm Graz. Ankick ist um 17.00 Uhr.

Die Wikinger

Die SV Guntamatic Ried trennte sich in der vergangenen Runde der Admiral Bundesliga zuhause von Austria Klagenfurt mit einem 1:1. Ried nimmt damit nach zehn Runden mit 13 Punkten den vierten Tabellenplatz ein.

 

„Wir haben gegen Klagenfurt eine sehr starke erste Halbzeit gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben einen sehr guten Fußball gezeigt, waren sehr gefährlich und haben die Fans von Beginn an hinter uns gehabt. Unser Ziel muss sein, dass wir das über 90 Minuten schaffen. Dann werden wir noch viele Punkte holen“, betont SVR-Kicker Seifedin Chabbi. „Bei der Elfersituation bleibe ich dabei, dass man den geben muss. Ich habe viele Leute gehört, die Ahnung vom Fußball haben, und keiner hat gesagt, dass es kein Elfmeter war. Aber das ist jetzt abgehakt und wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel.“

 

„Gegen Klagenfurt war es eine sehr intensive Partie. Nicht nur für mich, sondern für die ganze Mannschaft. In der ersten Halbzeit haben wir einen super Fußball gespielt, haben uns Chancen erarbeitet und defensiv nichts zugelassen. Leider haben wir das 2:0 nicht gemacht, auch aufgrund der strittigen Elfersituationen“, erklärt SVR-Interimstrainer Christian Heinle. „In der zweiten Halbzeit sind wir dann wieder in alte Muster zurückgefallen. Klagenfurt hatte dann zu viele Chancen. Insofern war es eine gerechte Punkteteilung. Wir können aus diesem Spiel aber sehr viel Positives mitnehmen. Ich bin stolz, dass es in so kurzer Zeit so gut funktioniert hat. Wir haben aber auch gesehen, wie viel Potential wir noch haben. Es geht vor allem um die Kompaktheit. Das ist ein Thema, dass wir mit Andi Heraf und dem Trainerteam ohnehin angegangen wären. Persönlich ist es mir sehr gut gegangen. Mit dem Anpfiff war ich voll im Spiel und die Nervosität hat sich gelegt.“

 

Der Gegner

Sturm Graz musste sich zuletzt Hartberg auswärts mit 2:3 geschlagen geben. Die Grazer haben als Tabellenzweiter 20 Punkte auf ihrem Konto.

 

„Sturm hat eine sehr, sehr gute Mannschaft, die ausgesprochen viel Qualität mitbringt“, sagt Seifedin Chabbi. „Es ist immer interessant, in Graz zu spielen. Wir werden unser Bestes geben, damit wir aus Graz etwas mitnehmen können. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute voll konzentriert sein und an unsere Leistungsgrenze gehen. Gegen Sturm Graz muss alles passen. Aber ich bin überzeugt, dass wir eine gute Leistung abliefern werden.“

 

„Sturm Graz ist eine Top-Mannschaft, die extrem aggressiv gegen den Ball spielt. Sie haben Mechanismen, die sie seit eineinhalb Jahren ständig verbessern. Nicht zu Unrecht ist Sturm in Österreich hinter Salzburg ganz klar die Nummer 2“, so Christian Heinle. „Wir werden in Graz nicht nur verteidigen, da wir das Spiel dann mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren werden. Es wird auch Phasen geben, in denen wir unser Heil in der Offensive suchen werden. Ante Bajic ist seit 5. Oktober wieder voll im Mannschaftstraining. Es schaut gut aus, dass er uns in Graz wieder zur Verfügung steht.“

 

Das letzte Aufeinandertreffen

In der 16. Runde der vergangenen Saison siegte Sturm Graz am 9. Februar 2021 zuhause gegen die SV Guntamatic Ried mit 2:1. Die Grazer Treffer erzielten Otar Kiteishvili (9.) und Jusuf Gazibegović (90.). Für Ried traf Marco Grüll (56.).

 

Die Zahlen zum Spiel

In der Bundesliga trafen die SV Guntamatic Ried und SK Sturm Graz bisher 82 Mal aufeinander. Bei diesen 82 Spielen war Ried 17 Mal siegreich. 15 Spiele endeten mit einem Remis, 50 Mal siegten die Grazer – bei einer Gesamttorbilanz von 143 zu 79 für Sturm Graz.

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