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Testspielsieg gegen die Admira

Im 5. Testspiel der laufenden Vorbereitung besiegt die SV Guntamatic Ried den FC Flyeralarm Admira nach zweimal 30 Minuten Spielzeit hochverdient mit 1:0. Den Goldtreffer erzielte Felix Seiwald (56.)

 

Im Gegensatz zur 0:3-Testspielpleite gegen den TSV 1860 München veränderte SVR-Cheftrainer Gerald Baumgartner seine Schützlinge an insgesamt sechs Positionen: Constantin Reiner kehrte für Kennedy Boateng in die Startaufstellung zurück. Für Marcel Ziegl rückte Reuben Acquah in die Startelf nach. Anstelle von Marco Grüll durfte an diesem Tag Manuel Kerhe von Beginn an ran und Stefan Nutz ersetzte Julian Wießmeier. Des Weiteren durften Canillas und Valetin Grubeck im heutigen Spiel anstelle von Ante Bajic und Jefte Betancor vom Start weg ihr Können unter Beweis stellen.  

 

Ausgeglichene Anfangsphase

Beide Mannschaften verzichteten auf eine Abtastphase und es ging direkt in die Vollen. Bereits in den ersten Minuten konnten beide Teams zahlreiche Akzente verzeichnen, doch wirklich zwingend wurde es auf keiner Seite. Die erste Aktion in der Partie gehörte den Gästen aus der Südstadt: Nach einer Starkl-Hereingabe (5.) konnte Kadlec die Kugel nicht im SVR-Gehäuse unterbringen. Nur zwei Minuten später kam Valentin Grubeck (7.) aus rund 20 Metern zum Abschluss, doch dem Schuss fehlte die Power.

 

SVR wird stärker

Der SVR-Offensivexpress war nun so richtig auf Betriebstemperatur, denn keine 60 Sekunden später konterten die Wikinger über Mario Vojkovic, der Stefan Nutz (8.) mit einer maßgerechten Flanke bespielte. Der 27-jährige Ried-Kicker zog sofort ab, jedoch konnte Admira-Schlussmann Leitner den Abschluss in letzter Minute noch vereiteln. In der 13. Spielminute suchte Patrick Schmidt nach einer sehenswerten Flanke den Abschluss, aber Johannes Kreidl präsentierte sich einmal mehr hellwach und konnte die Toraktion ohne Probleme zunichtemachen.

 

Baumgartner-Elf bleibt am Drücker

In Minute 17 die nächste zwingende Torannäherung: Der Volleyschuss von Balakiyem Takougnadi verfehlte den Admira-Kasten nur um Haaresbreite. Die Besucher in der Sportarena Schloss Mühldorf sahen in der Folge weiterhin das gewohnte Bild: Die Schützlinge von Gerald Baumgartner dominierten das Geschehen weiterhin nach Belieben, der Bundesligist empfing die SVR meist hinter der Mittelinie, von wenigen Halbherzigen Nadelstichen abgesehen. Trotz der klaren optischen Feldüberlegenheit waren echte Torchancen Mangelware, da der letzte Pass auf beiden Seiten das Ziel meist nicht erreichte. In der 25. Minute sorgte der FC Flyeralarm Admira wieder einmal für einen Hauch von Gefahr. Menig fasste sich aus rund 15 Metern ein Herz und zog ab, doch das Runde landete neben dem Eckigen. In der 28. Spielminute sorgten die Oberösterreicher einmal mehr für Gefahr. Arne Ammerer zirkelte die Kugel nach einem schnellen Spielzug blitzschnell in den Strafraum, allerdings gelang es der SVR-Vordermannschaft nicht das Spielgerät im Eckigen unterzubringen. Wenige Sekunden später kam Stefan Nutz zum Abschluss (30.), dieser jagte die Kugel aber deutlich über die Bude der Niederösterreicher.

 

Beide Mannschaften kommen dominant aus den Kabinen

Der Vizemeister der HPYBET 2. Liga startete wie die Feuerwehr in den zweiten Durchgang, die erste Aktion im zweiten Abschnitt verbuchten allerdings die Gäste: Nach einem Pass in die Tiefe suchte Maier (38.) den Abschluss, doch das Leder zischte knapp am Kasten der Wikinger vorbei. Nur wenige Augenblicke später konnte Painsil (39.) den Ball nach einer Kadlec-Hereingabe nicht im SVR-Gehäuse unterbringen. Die Baumgartner-Elf zeigte sich zwar weiterhin hochmotiviert und engagiert, jedoch waren es die Schwarzen die die nächste Tormöglichkeit verzeichnen konnten. Maier kam zentral aus rund 20 Metern zum Abschluss, doch der Ball flatterte mehr als deutlich über das Ried-Gehäuse.

  

SV Guntamatic Ried nimmt Zepter in die Hand

In der 43. Spielminute tauchte die Wikinger-Elf wieder zwingend vor Admira-Torhüter Leitner auf. Nach einem Grüll-Zuspiel erreichte das Spielgerät den völlig freistehenden Jefte Betancor, welcher den Ball nur hauchdünn über das Tor hämmerte. Nur drei Spielminuten später verfehlte der Fernschuss von Balakiyem Takougnadi die Admira-Bude mehr als deutlich. In Minute 51 hatten die mitgereisten schwarz-grünen Anhänger bereits den Jubelschrei auf den Lippen. Julian Wießmeier setzte das Spielgerät aus aussichtreicher Position nur um Zentimeter neben den Kasten der Südstädter. Wie grausam Fußball sein kann bekam die Baumgartner-Elf in der 55. Minute zu spüren. Nach einem direkt getretenen Takougnadi-Freistoß verhinderte die Querlatte den zu diesem Zeitpunkt völlig verdienten Führungstreffer.

 

Felix Seiwald sorgt für den Siegestreffer

Keine 60 Sekunden später sorgte ein schneller Spielzug für Baumgartner-Elf das überfällige 1:0. Der kurz zuvor eingewechselte Jung-Profi Felix Seiwald [56.) bewies seine Joker-Qualität und jagte das Spielgerät aus halbrechter Position volley zum Ein-Tore-Vorsprung in die Maschen. In den letzten Minuten stand die SVR-Abwehrkette kompakt und deshalb blieb es beim 1:0-Testspielerfolg. 

 

SV Guntamatic Ried:  

Kreidl (30./Danliuc.) Takougnadi, Reifeltshammer, Reiner, Vojkovic (53./Seiwald.) - Ammerer, Acquah - Kerhe (49./Ziegl.), Nutz (30./Wießmeier.), Canillas (49./Grüll.) - Grubeck (49./Jefte.)

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