Nach etwas Abtasten beider Teams in den ersten Minuten, wurde den Polen nach einem Foul von Havenaar ein Strafstoß zugesprochen, diesen verwertete Janza zum 0:1 für Gornik (5.). Die Rieder versuchten schnell zu antworten und so kam Mutandwa zwei Minuten später zu einer guten Kopfball-Chance nach einem Eckball, die aber geklärt wurde. Auch die Polen kamen immer wieder vor das Tor von Andi Leitner, ohne aber zunächst konkret zu werden. Das intensive Testspiel zeigte sich ausgeglichen und ging hin und her: In der 25. Minute hatte dann Mayer die nächste gute Chance der SVR zum Ausgleich, sein Abschluss aus etwa 10m ging aber am langen Eck vorbei. In der 42. Minute konnte dann Gornik auf 0:2 erhöhen: Nach einer Freistoßflanke von rechts konnte Leitner zunächst noch parieren, im Nachschuss aus kurzer Distanz traf dann Sacek. Nach dem 0:2 wurde die Partie etwas zerfahrener und es kam auf beiden Seiten bis zur Halbzeit zu keinen konkreten Chancen mehr, so endeten die ersten 60 Minuten mit 0:2.
In die zweiten 60 Minuten schickte Trainer Max Senft eine auf allen Positionen veränderte Formation. In der 70. Minute prüfte mal Rasner den Schlussmann der Polen mit einem Distanzschuss, der damit aber kein Problem hatte. Vier Minuten später die erste Top-Chance der Sportvereinigung im zweiten Durchgang: Nach einer Freistoßflanke von Scherzer schloss Weissenbacher ab, dessen Schuss aber abgeblockt wurde. Von Gornik Zabrze kam offensiv in der zweiten Halbzeit wenig Konkretes. In der 93. Minute zog Scherzer mal aus der Distanz ab, sein Schuss wurde pariert. Eine Minute später fiel dann der verdiente Anschlusstreffer: Nach einer Ecke traf der eingewechselte JWR-Kapitän Ablinger per Kopf zum 1:2 (94.). Die Innviertler versuchten dann auch noch den Ausgleich zu erzielen, der auch durchaus verdient gewesen wäre. In der 112. Minute hatte Scherzer eine aussichtsreiche Freistoßchance, sein Schuss ging aber doch deutlich über das Tor. So blieb es bei der knappen 1:2 Niederlage.
SV Oberbank Ried:
Halbzeit 1:
Leitner – Steurer, Sollbauer, Havenaar – Rossdorfer, Mayer, Maart, Bajic – Van Wyk, Mutandwa, Bajlicz.
Halbzeit 2:
Wimmer – Scherzer, Scholl, Weissenbacher, Aisowieren (91./Ablinger), Wernitznig, Rasner, Kirnbauer, Sane, Kiedl, Boguo.



