Einen großen Anteil an der bisherigen Cup-Bilanz ohne Gegentor hat natürlich SVR-Kapitän und -Tormann Andreas Leitner: „Das ist eine coole Statistik. Unsere Verteidigung hat mir aber speziell im Cup sehr viel weggehalten vom Tor. Das Ziel ist, dass wir eine Runde aufsteigen und das bestenfalls wieder ohne Gegentor!“. Die Freude auf das Auftaktmatch ist groß: „Wir freuen uns alle schon sehr auf dieses Spiel zuhause vor ausverkauftem Haus. Unsere Fans werden richtig Gas geben. Und auch Rapid wird einen guten Support mitbringen. Das wird ein weiteres Highlight in dieser Saison. Dass wir im Viertelfinale stehen, zeigt auch, dass wir bisher einen guten Job gemacht haben. Rapid kommt mit einem neuen Trainer, der vielleicht auch neue Spielideen hat. Das Wichtigste wird aber sein, wie wir selbst am Platz stehen und wir unser Spiel durchziehen.“
„Wollen gemeinsam mit unseren Fans im Rücken für einen denkwürdigen Abend sorgen“
Auch SVR-Cheftrainer Maximilian Senft betont, dass mit diesem Auftaktmatch gleich ein echter Höhepunkt auf die SV Oberbank Ried wartet: „Das Jahr mit einem Heimspiel im Cup-Viertelfinale gegen Rapid Wien vor ausverkauftem Haus zu starten, ist ein absolutes Highlight. Wir haben uns die letzten Wochen gewissenhaft auf diesen Cupfight vorbereitet und werden alles daran setzen, gemeinsam mit unseren Fans im Rücken für einen denkwürdigen Abend zu sorgen. Natürlich sind wir uns bewusst, dass wir mit Rapid eine Mannschaft mit enormer individueller Klasse vor der Brust haben, wissen mittlerweile aber auch, was wir draufhaben und werden uns sicher nicht verstecken. Forza Ried!“.
1:0-Sieg gegen Bregenz in der dritten Cup-Runde
Die SV Oberbank Ried setzte sich in der ersten Cup-Runde am 25. Juli in Parndorf klar mit 5:0 durch. Die Treffer erzielten Mark Grosse (35., 90.), Joris Boguo (73., 86.) und Michael Sollbauer (80.). In der zweiten Runde war Ried am 26. August „auswärts“ im Klaus-Roitinger-Stadion in Ried gegen Gurten mit 1:0 erfolgreich. Für den entscheidenden Treffer sorgte Mark Grosse in der 13. Minute. Den Aufstieg in das Viertelfinale fixierte Ried am 29. Oktober mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung auswärts bei Schwarz-Weiß Bregenz. Oliver Steurer traf in der 122. Minute.
Der SK Rapid siegte in der ersten Runde auswärts bei Wacker Innsbruck dank eines Treffers von Bendeguz Bence Bolla in der 78. Minute mit 1:0. In der zweiten Runde folgte ein 2:1 auswärts in Oberwart. Für Rapid scorte Tobias Fjeld Gulliksen (20., 45.+1). In Runde drei reichte auswärts bei St. Pölten wiederum ein 1:0 zum Aufstieg. Den Treffer erzielte Ercan Kara in der 30. Minute.
Personalsituation
Nermin Mesic befindet sich weiterhin in der Reha, der Einsatz von Nikki Havenaar ist fraglich. Alle übrigen Spieler sind nach aktuellem Stand fit.
Das letzte Aufeinandertreffen
Zuletzt trafen die SV Oberbank Ried und der SK Rapid am 6. Dezember 2025 in der 16. Runde der laufenden Bundesliga-Saison in Wien aufeinander. Ried feierte mit einem 2:1 einen historischen ersten Auswärtssieg bei Rapid. Für Ried trafen Oliver Steurer (40.) und Philipp Pomer (54., Elfmeter), für Rapid Louis Schaub (31.).
Die Zahlen zum Spiel
Im Cup spielten die SV Oberbank Ried und Rapid bisher fünfmal gegeneinander. Dreimal siegte Ried (3:2 zuhause im Achtelfinale 2008/09, 2:1 zuhause im Halbfinale 2010/11 und 2:1 n.V. auswärts im Achtelfinale 2011/12), zweimal Rapid (2:1 in Wien im Viertelfinale 2017/18 und 2:1 in Wien im Halbfinale 2022/23).
Spieltagsfact
Die SV Oberbank Ried ist in dieser Cup-Saison bisher noch ohne Gegentreffer: 5:0 in Parndorf, 1:0 gegen Gurten und 1:0 n.V. in Bregenz.
Neuer Sponsor „KuhB:K“ verwöhnt Fans mit Streetfood
Ab dem Cup-Spiel gegen Rapid gibt es am Parkplatz an der Ecke Nord-West des Stadions vor allen Heimspielen einen Streetfood-Truck vom Restaurant „KuhB:K“, das die SV Oberbank Ried ab sofort auch als Sponsor unterstützt. Alle Fans haben damit gegen Rapid erstmals die Gelegenheit, sich von 14.30 Uhr bis 30 Minuten vor dem Anpfiff mit den Köstlichkeiten von „KuhB:K“ verwöhnen zu lassen.



