Mit Bernd Gschweidl kehrte ein bekanntes Gesicht vom SKN St. Pölten nach Ried zurück. Der 30-jährige Mittelstürmer stand bereits in den Saisonen 2019/20 und 2020/21 für die SV Oberbank Ried auf dem Platz. Martin Kreuzriegler, 32-jähriger Innenverteidiger mit internationaler Erfahrung, wechselte vom GAK ins Innviertel und soll mit seiner Routine ebenfalls die jungen Kicker der Wikinger unterstützen. Neu im Team sind weiters Eliah Murnig (AKA Tirol), Gregor Indrist (AKA Tirol) und Danilo Matovic (First Vienna). Der Rest des Kaders der Jungen Wikinger in der Saison 2026/27 setzt sich aus Spielern der Rieder Akademie zusammen, die aus der U18 aufrückten. Das Trainerteam besteht neben Cheftrainer Denis Omic auch aus den Co-Trainern Simon Hechwartner und Elvir Hadzic. Hadzic spielte so wie Omic selbst in der Rieder Akademie.
„Absoluter Großteil Jungs, die die Rieder Tugenden verinnerlicht haben“
„Die Jungen Wikinger sind für unsere AKA-Spieler die entscheidende Schwelle zum Profifußball. Umso mehr freut es uns, dass der absolute Großteil des Teams aus Jungs besteht, die sich voll in unserem Konzept entwickelt und die Rieder Tugenden verinnerlicht haben“, betont Lukas Brandl, Technischer Direktor der SV Oberbank Ried. „Denis Omic als Ur-Rieder hatte dafür auch in den letzten Jahren als AKA-Trainer einen entscheidenden Anteil. Wie immer pflegt das Trainerteam der Jungen Wikinger einen nahtlosen Austausch mit Mario Despotovic und seinen Assistenten, am Ende wollen wir immer eine gemeinsame, detaillierte Perspektive auf den einzelnen Spieler haben. Somit soll der schwere Schritt in die Bundesliga maximal unterstützt werden. Gerhard Schweitzer als Talentecoach hat in dieser Schnittstelle natürlich auch eine sehr bedeutsame Rolle.“
„Konnten eine klare Linie in der Mannschaft etablieren“
Zufrieden mit den letzten Trainingswochen zeigt sich Denis Omic, Trainer der Jungen Wikinger Ried: „Die Entwicklung der einzelnen Jungs startete bereits vor Jahren zu Beginn ihrer Akademiezeit – diese Kontinuität kann von Vorteil für uns werden. Wir bringen dementsprechend eine gute Mischung von hoher Lernbereitschaft und – dank unserer jetzigen Kaderkonstellation – auch hoher Erfahrung mit. Der letzte positive Test vergangenen Freitag gegen die Young Violets hat dies auch bestätigt. Einerseits konnten wir eine klare Linie in der Mannschaft etablieren, andererseits aber hat man gesehen, dass einige der ‚Junge Wikinger‘-Jungs die ganze Vorbereitung bei unseren Profis absolvieren durften, was nicht selbstverständlich ist und unser Trainerteam sehr erfreute. Das ist nicht immer einfach für unseren Trainingsalltag, spricht aber für den Weg, den die SV Oberbank Ried gehen möchte. Ziel ist es, dass so viele eigene Jungs wie möglich dieses Privileg genießen können und sich dann auch in diesem Bereich festsetzen können.“
„Uns erwartet auswärts ein guter, unangenehmer Gegner“
Am Ende des Jahres, so Omic, sollte jeder Spieler bereit für seinen nächsten Entwicklungsschritt sein: „Entwicklung und Ergebnis gehen meiner Meinung nach Hand in Hand. Wenn wir alle im Verein klar in unserer Idee arbeiten, dann werden auch die Ergebnisse und Erfolge kommen. Am Ende des Tages wollen wir aber von Beginn an ‚für und nicht gegen etwas‘ spielen. Deswegen wollen wir auch im ersten Meisterschaftsspiel am Samstag in Bad Schallerbach erstmals Hunger und Lust verkörpern, dass es nun endlich wieder losgeht. Auch wenn uns ein guter, unangenehmer Gegner auswärts erwartet, wollen wir, dass eine klare ‚Junge Wikinger‘-Identität bereits am 1. Spieltag ersichtlich wird und über den Rest der Saison auch zu sehen bleibt.“



