„Können mit der aktuellen Situation sehr zufrieden sein“

In der 30. Runde der Tipico Bundesliga, der achten in der Qualifikationsgruppe, hat die SV Guntamatic Ried am Dienstag, dem 11. Mai, die Admira zu Gast. Ankick in der „josko ARENA“ ist um 18.30 Uhr.

Die Wikinger

 

Die SV Guntamatic Ried ist nach sieben Runden in der Qualifikationsgruppe mit drei Siegen und vier Unentschieden nach wie vor ungeschlagen. Ried nimmt mit 21 Punkten den dritten Tabellenplatz ein. Zuletzt trennte sich die SV Guntamatic Ried auswärts von Hartberg mit einem 1:1.

 

„Wir haben es gegen Hartberg wieder gut gemacht. Defensiv sind wir sehr gut gestanden, haben wenig zugelassen. Wir hatten selbst die eine oder andere Chance und sind in der zweiten Halbzeit in Führung gegangen. Hartberg hat dann immer mehr Druck gemacht. Der Ausgleich aus einem Abseits war aber extrem unglücklich. Sonst wären für uns auch drei Punkte drin gewesen“, betont SVR-Kicker Bernd Gschweidl. „Wir haben in der Qualifikationsgruppe noch kein Spiel verloren. Wir sind sehr erfolgreich unterwegs und können mit der aktuellen Situation sehr zufrieden sein.“

 

„Wenn man in Hartberg auswärts einen Punkt macht, dann ist das eine gute Leistung. Natürlich sind wir aber enttäuscht, weil der Ausgleich so klar Abseits war. Das war jetzt schon die fünfte Fehlentscheidung gegen uns in den vergangenen Wochen. Das tut weh. Aber dass wir einen Punkt aus Hartberg mitgenommen haben, ist in Ordnung“, erklärt SVR-Trainer Andreas Heraf. „Rechnerisch haben wir es noch nicht geschafft. Wir sind der Ziellinie wieder näher gekommen. Wir haben jetzt noch drei Endspiele und ich hoffe, dass wir es im nächsten Spiel erledigen können. So lange wir noch nicht zu 100 Prozent gerettet sind, bleibt mein Blick nach unten gerichtet.“

 

Der Gegner

 

Die Admira ist nach sieben Runden in der Qualifikationsgruppe mit 17 Punkten Vorletzter in der Tabelle. In der letzten Runde feierten die Niederösterreicher einen 2:0-Heimsieg gegen St. Pölten.

 

„Die Ausgangslage vor dem Spiel gegen die Admira ist sehr gut. Unser Ziel sind ganz klar drei Punkte. Die Admira ist aber im Aufwind, haben durch den Sieg gegen St. Pölten jetzt Selbstvertrauen. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und so diszipliniert wie in den vergangenen Wochen spielen. Dann werden wir auch punkten“, sagt Bernd Gschweidl.

 

„Die Admira ist seit dem Trainerwechsel stabiler geworden. Sie haben in zwei Spielen kein Gegentor bekommen und einen wichtigen Sieg gegen St. Pölten geholt. Davor fehlte ihnen das Erfolgserlebnis. Wir haben vor ein paar Wochen gesehen, dass wir gegen sie gewinnen können. Das probieren wir jetzt wieder“, so Andreas Heraf.

 

Das letzte Aufeinandertreffen

 

In der 24. Runde der laufenden Saison siegte die SV Guntamatic Ried am 10. April 2021 auswärts bei der Admira mit 2:0. Die Treffer erzielten Marcel Ziegl (53.) und Marco Grüll (60.).

 

Die Zahlen zum Spiel

 

Die SV Guntamatic Ried und Admira Wacker Mödling trafen in der Bundesliga bisher 55 Mal aufeinander. Die SV Ried siegte in 23 Spielen, 19 Spiele endeten mit einem Unentschieden, 13 Spiele konnte die Admira für sich entscheiden – bei einer Gesamttorbilanz von 84 zu 56 für Ried.