SV Josko Ried und Admira Wacker trennen sich 1:1

Die SVR holt mit einem 1:1-Unentschieden gegen die Admira den ersten Punkt im eigenen Stadion seit Anfang August. Auf beiden Seiten trafen Wechselspieler, Schwab brachte die Gäste per Elfmeter in Führung. Robert Zulj fixierte kurz vor Schluss den Endstand. In der Tabelle bleiben die Rieder weiterhin auf Rang acht.

Wie schon letzte Woche gegen Rapid erspielte sich die SVR einige gute Möglichkeiten, der Ball wollte aber nicht ins Tor. „Alle sind vor dem Tor derzeit verunsichert und wir sind nicht mit Glück gesegnet“, bringt es Thomas Gebauer auf den Punkt. Admira-Keeper Tischler parierte einen wuchtigen Kopfball von Reifeltshammer, in der nächsten Szene verzog Riegler nur knapp (18.).

 

Überlegene Rieder im ersten Durchgang

 

Hadzic vergab leider die beste Möglichkeit im ersten Abschnitt, als er einen Hinum-Stanglpass neben das Tor setzte (33.). Glück hatten die Gäste bei einem Missverständnis zwischen Verteidiger Pöllhuber und seinem Keeper, als der Ball knapp am Admira-Tor vorbeirollte (39.). Die Kühbauer-Elf kam kaum zu Chancen, Sabitzer scheiterte alleine vor Thomas Gebauer knapp vor dem Pausenpfiff. Die Admira konnte den zweiten Abschnitt offener gestalten. Schachner prüfte Gebauer mit einem Freistoß nach Seitenwechsel erstmals (50.).

 

Admira-Führung aus dem Nichts

 

Die Führung für die Gäste fiel aus einem Elfmeter: Reifeltshammer brachte Ouedraogo im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Ouschan entschied auf Elfmeter. Schwab ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen (64.). Ried fand weiter gute Chancen vor, hinten hielt Thomas Gebauer die SVR mit sensationellen Paraden im Spiel. Er entschärfte einen Schuss von Sabitzer und auch beim Nachschuss von Schwab aus kurzer Distanz war der Kapitän zur Stelle.

 

Fuchsbichler-Elf zeigt Moral

 

Zwei Minuten vor Ende durften die Innviertler endlich jubeln. Per Seitfallzieher erzielte Robert Zulj seinen zweiten Saisontreffer, nachdem zuvor Gartler und Meilinger scheiterten (88.). „Wir wollten unbedingt gewinnen und mit Platz acht kann man nicht zufrieden sein. Momentan sind wir unten drin, und wir müssen uns jetzt wieder rauf arbeiten“, sagt Kapitän Thomas Gebauer.

 

 

KEINE-SORGEN-ARENA RIED
4.300 Zuschauer
 
Schiedsrichter: Dominik OUSCHAN
Assistenten: Matthias WINSAUER, Johannes KÖNIG
4. Offizieller: Andreas KOLLEGGER
 
AUFSTELLUNGEN:
SV Josko Ried:
Gebauer – Hinum, Reifeltshammer, Riegler, Schreiner (72. Nacho) – Reiter (34. Zulj), Ziegl – Walch (78. Trauner), Hadzic, Meilinger – Gartler
FC Admira Wacker Mödling:
Tischler – Plassnegger, P. Pöllhuber, Schrott, Palla – Schick, Schachner (91. Windbichler), Thürauer, Jezek (58. Schwab) – Sabitzer, Ouedraogo (73. Fucik)
 
TORE:
0:1 Stefan Schwab (64., Foulelfmeter)
1:1 Robert ZULJ (88.)
 
GELBE KARTEN:
Walch, Riegler, Reifeltshammer bzw. Pöllhuber, Schick, Schachner
 
STIMMEN ZUM SPIEL:
Trainer Heinz Fuchsbichler: „Es war das gleiche wie in den letzten Spielen. Wir hatten viele Chancen – dann bekommen wir einen Elfmeter, der laut meinem Spieler keiner war. Wir haben auch durch das Cupspiel am Mittwoch diese Woche viel Kraft gelassen. Die Spieler waren am Ende, haben aber Charakter gezeigt und Moral bewiesen. Wir müssen einfach weitermachen und arbeiten, dann werden wir irgendwann auch vom Ergebnis her belohnt.“

 

Didi Kühbauer (Admira-Trainer): „Es war kein gerechtes Remis. Wir machen das Spiel, haben Chancen in Hülle in Fülle und lassen hier letztendlich drei Punkte liegen.“
 

SV Josko Ried

SPIELDATEN Admira Wacker
20 Torschüsse 13
10 Eckbälle 1

18

Flanken 6
52% Ballkontakt 48%
48% + Zweikämpfe 52%
16 Fouls

20

2 Abseits 4
die meisten Torschüsse

Reifeltshammer (5)

Schwab (5)

die meisten Vorlagen

Hadzic (4)
Gartler (4)

Ouedraogo (3)
die meisten Ballkontakte
Ziegl (68)

Thürauer (69)

die Zweikampfstärksten
Hinum (82%) Plassnegger (75%)