SV RIED GEGEN STURM GRAZ ENDET TORLOS

Die SV Josko Ried holt im 500. Bundesligaspiel gegen den Tabellenführer ein Unentschieden und bleibt damit auf dem vierten Rang.

Unsere SV Ried bleibt auch im 12. Heimspiel in Folge zu Hause ungeschlagen und nimmt dem Tabellenführer wichtige Punkte ab. In der ersten Hälfte hatten die Grazer mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen, im zweiten Durchgang drehte unsere Mannschaft dann auf, ein Tor bleibt allerdings versagt. Über die gesamte Spielzeit gesehen, war es ein gerechtes Unentschieden.

In einem von Taktik geprägten Spiel hatten die Grazer den besseren Start, ohne zu zwingenden Chancen zu kommen. Schildenfeld und Salmutter sorgten Offensiv für die ersten Aktionen. Erst kurz vor der Halbzeitpause kamen unsere Rieder gefährlich vor das Tor der Grazer. Carril prüfte den Grazer Schlussmann mit einem Distanzschuss. Anschließend kann Torhüter Gratzei einen gefährlichen Freistoß gerade noch entschärfen, beim darauffolgenden Eckball setzt Riegler per Kopf knapp neben die Stange.

Die zweite Hälfte kontrollierte unsere SV Ried klar und kam zu einigen guten Möglichkeiten. Lexa und Brenner verfehlen jeweils mit einem sehenswerten Volley ihr Ziel. Die beste Chance des Spiels hatte Hammerer: Er wird von Carril ideal frei gespielt, den Schuss kann der Grazer Keeper in höchster Not noch mit dem Fuß parieren. Den Matchball gab es im Finish jedoch für die Steirer. Muratovic scheitert nach einem weiten Ball an unserem Schlussmann, der das Unentschieden festhält.
In der Tabelle bleibt unsere SV Ried auf dem vierten Rang, sechs Zähler hinter Tabellenführer Sturm Graz.


KEINE-SORGEN-ARENA RIED
4.300 Zuschauer

Schiedsrichter: Mag. Harald LECHNER
Assistenten: Mag. Alain HOXHA, Andreas FELLINGER
4. Offizieller: Mag. Harald RUISS

AUFSTELLUNGEN:
SV Josko Ried: 
Gebauer – Reifeltshammer, Glasner, Riegler – Brenner, Hadzic, Schrammel – Lexa, Carril (76./Nacho), Royer – Hammerer (80./Guillem)
SK Sturm Graz: 
Gratzei – Standfest, Schildenfeld, Feldhofer, Pürcher – Hölzl, Weber, Kienzl, Salmutter (75./Ehrenreich) – Kienast (72./Muratovic), Szabics (82./Haas)
 
TORE:

GELBE KARTEN:
Carril bzw. Feldhofer, Standfest, Hölzl
 
STIMMEN ZUM SPIEL:
Trainer Paul Gludovatz: „Ich hätte nach der physisch intensiven Woche nicht gedacht, dass wir eine so starke Leistung abrufen können. Wir haben gegen einen sehr starken Gegner unsere Leistungsgrenze erreicht. Wir waren sehr präsent. Kompliment an die Mannschaft für eine wieder sehr gute Vorstellung. Es ist noch vieles erreichbar, das klar über den Zielen eines so kleinen Vereins wie Ried liegt.“

Franco Foda (Sturm-Trainer): „Das Unentschieden geht in Ordnung. Vor der Pause waren wir die klar bessere Mannschaft. Wir konnten uns dann aber in der zweiten Hälfte nicht befreien, haben nicht zielstrebig nach vorne gespielt. Deshalb habe ich mich sehr aufgeregt, weil wir nicht so gespielt haben, wie wir das können. Da hätten wir in Rückstand geraten können. Das Heimspiel gegen Austria am Mittwoch ist ein Spitzenspiel, in dem es um sehr, sehr viel geht. Wir müssen schauen, dass wir drei Punkte holen, damit wir weiter vorne bleiben.“

SV Josko Ried SPIELDATEN  Sturm Graz
18  Torschüsse 7
9  Eckbälle 4
20  Flanken 11
49%  Ballkontakt 51%
44%  + Zweikämpfe 56%
7  Fouls 14
2  Abseits 2
die meisten Torschüsse 
Carril (3)
Brenner (3)
Hammerer (3)
  Kienast (2)
die meisten Vorlagen 
Lexa (4)   Pürcher (1)
Schildenfeld (1)
Hölzl (1)
Szabics (1)
Haas (1)
die meisten Ballkontakte 
Schrammel (67)   Schildenfeld (67)
 die Zweikampfstärksten
 Reifeltshammer (67%)   Schildenfeld (88%)