Vor dem Start in der Qualifikationsgruppe blickt Wolfgang Fiala, Geschäftsführer Sport bei der SV Oberbank Ried, noch einmal auf den Grunddurchgang zurück: „Wir haben nach einem schwierigen Start nie unsere Art und Weise verlassen, das wurde im Herbst mit vielen tollen Erfolgen belohnt. Wenn man sich die zugrundeliegenden Daten ansieht, so haben wir einen guten Grunddurchgang gespielt, auch wenn es sich im ersten Moment nach fünf sieglosen Spielen vielleicht nicht ganz so anfühlt. Wir waren seit Sommer 2023 immer dann besonders gut, wenn unsere Entwicklung durch Herausforderungen eine nachhaltige Geschwindigkeit genommen hat und wir aus unseren Erfahrungen lernen konnten. Das wird auch jetzt passieren. An unseren Zielen hat sich seit Saisonbeginn sowieso nichts geändert.“
Zum bevorstehenden Start der Qualifikationsgruppe sagt Fiala: „Mit den Spielen gegen Wattens, den LASK und Blau-Weiß Linz stehen großartige Herausforderungen gleich zu Beginn vor uns. Das untere Playoff ist ein Kapitel für sich, das müssen wir von Beginn annehmen und es als Reifechance sehen. Überzeugungen zeigen sich vor allem dann, wenn es schwieriger wird. Wir werden daher unsere Ziele mit der gleichen Idee verfolgen und bleiben damit unserer Linie treu. Dass wir auf diese Art und Weise Erfolg haben können, wenn wir unsere Leistungen abrufen, haben wir in dieser Saison bereits bewiesen.“
„Müssen über 90 Minuten zu 100 Prozent in unserer Kernidee agieren“
SVR-Cheftrainer Maximilian Senft verweist zum Auftakt der Qualifikationsgruppe auf die gute Form der Tiroler: „Mit WSG Tirol bekommen wir es gleich zu Beginn der Qualifikationsgruppe mit einem der formstärksten Teams der gesamten Liga zu tun. Wir wissen noch von unserem Duell am Tivoli vor wenigen Wochen, dass wir über 90 Minuten zu 100 Prozent in unserer Kernidee agieren müssen, um drei Punkte zu holen. Vor eigenem Publikum wollen wir mit Überzeugung, Mut und Leidenschaft unser volles Potential auf den Platz bringen und uns mit einer geschlossenen Teamleistung einen erfolgreichen Start ins letzte Saisondrittel erarbeiten. Forza Ried!“.
Die SV Oberbank Ried musste sich in der vergangenen Runde Austria Wien zuhause mit 0:2 geschlagen geben. Ried beendete damit den Grunddurchgang mit 28 Punkten auf dem neunten Platz. WSG Tirol siegte dank Treffer von David Kubatta (10.) und Ademola Ola-Adebomi (43.) zuhause gegen den GAK mit 2:0. Die Tiroler nahmen mit 31 Punkten den siebten Tabellenplatz ein. Nach der Punkteteilung führt WSG Tirol die Qualifikationsgruppe mit 15 Punkten an. Die SV Oberbank Ried hat 14 Zähler und ist damit Dritter.
Personalsituation
Alle Spieler sind fit und einsatzbereit.
Das letzte Aufeinandertreffen
Zuletzt trafen die SV Oberbank Ried und WSG Tirol am 22. Februar 2026 in der 20. Runde der laufenden Bundesliga-Saison in Innsbruck aufeinander. Die beiden Teams trennten sich 1:1. Für Ried traf Antonio Van Wyk (22.), für Tirol Valentino Müller (71.).
Die Zahlen zum Spiel
Insgesamt spielten die SV Oberbank Ried und WSG Tirol zwölfmal in der Bundesliga gegeneinander. In diesen zwölf Spielen gewann Tirol fünfmal und Ried viermal. Drei Spiel endete Unentschieden. Die Gesamttordifferenz beträgt dabei 21:19 für Tirol.
Spieltagsfact
58.031 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten in der aktuellen Bundesliga-Saison bisher die Heimspiele der SV Oberbank Ried. Das entspricht einem Zuschauerschnitt von 5.276 und ist der höchste des Vereins seit der Saison 2010/11, in der Ried Herbstmeister und Cup-Sieger wurde. Auch im Playoff zählt die Sportvereinigung jetzt auf die Unterstützung ihrer Fans!



