3:2-Auswärtssieg in Linz

In der 9. Runde der HPYBET 2. Liga feiert die SV Guntamatic Ried einen 3:2-Auswärtssieg beim FC Blau Weiß Linz. Martin Kreuzriegler (8.) brachte die Hausherren nach einem Elfmeter mit 1:0 in Führung, ehe den Wikingern nach dem Seitenwechsel die Wende gelang. Marcel Ziegl (59.), Manuel Kerhe (61.) und Ivan Kovacec (66.) drehten die Partie binnen weniger Minuten auf 1:3. In der 68. Spielminute kamen die Hausherren durch Martin Kreuzriegler (68.) zwar nochmals heran, doch schlussendlich blieb es beim 2:3-Sieg für die SV Guntamatic Ried.

Im Vergleich zum überzeugenden 3:4-Auswärtserfolg gegen den SK Vorwärts Steyr veränderte Cheftrainer Gerald Baumgartner seine Mannschaft an zwei Positionen. Balakiyem Takougnadi kehrte für Mario Vojkovic in die Startelf zurück und Julian Wießmeier ersetzte den Constantin Reiner. 

SV Guntamatic Ried dominiert die Anfangsphase  
In den ersten Minuten hatte die Baumgartner-Elf die Partie im Griff und setzte die tiefstehenden Linzer immer wieder mit hohem Tempo nach Ballgewinn unter Druck. Da die Hausherren das Zentrum enorm verdichteten, versuchte die SVR ihr Glück über die Außenbahn. Die erste Möglichkeit in der Partie resultierte aus einem schnellen Spielzug. Die Hereingabe von Kennedy Boateng (1.) konnte allerdings nicht gewinnbringend verwertet werden. Nur zwei Minuten später wurde des vor dem Gehäuse des FC Blau Weiß Linz erneut brenzlig. Marcel Ziegl (3.) zirkelte den Freistoß sehenswert in den Strafraum, doch die SVR-Offensivreihe konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. In der 5. Minute sorgte der Stahlstadt-Club erstmals für einen Hauch von Gefahr. Phillip Pommer zog aus großer Distanz ab, aber Manuel Kerhe konnte letzteren den Ball noch abluchsen.  In der 7. Spielminute konnten die blau-weißen Kicker die nächste Torannäherung verbuchen. Thomas Fröschl kam nach einer maßgerechten Hereingabe völlig freistehend zum Abschluss, doch das Runde landete neben dem Eckigen.
  
BW Linz erzielt 1:0-Führungstreffer & Ried bleibt das bessere Team 
Eine Minute später wurde den Hausherren ein Elfmeter zugesprochen. Martin Kreuzriegler (8.) übernahm die Verantwortung und jagte die Kugel zur 1:0-Führung in die Rieder-Maschen. Trotz des Gegentreffers versuchten die Wikinger weiter, das Spiel an sich zu reißen. Der FC Blau Weiß Linz stand jedoch weiterhin kompakt und ließ kaum etwas zu. In Minute 13 verzeichneten die Schwarz-Grünen eine Aktion. Der Abschluss von Jefte Betancor verfehlte das BWL-Gehäuse nur um Haaresbreite. In der 16. Minute die nächste zwingende Torannäherung: Manuel Kerhe kam an der Strafraumgrenze von Abschluss, doch dem Schuss fehlte die Power. Trotz der optischen Feldüberlegenheit tat sich die Baumgartner-Elf enorm schwer, konkrete Torchancen herauszuspielen. Wenn die SVR zwingend wurde, dann nach Standartsituationen. Nach einer Kerhe-Freistoßhereingabe kam Julian Wießmeier (23.) zum Abschluss, aber die BWL-Abwehrkette konnte den Ball aus der Gefahrenzone befördern.
  
Wikinger bleiben engagiert  
In der 25. Minute konnte Marco Grüll das runde Leder nach einem schönen Zuspiel nicht im Tor unterbringen. Eine Minute später nahm sich Valentin Grubeck (26.) ein Herz und zog ab, doch der Ball segelte über den Kasten des FC Blau Weiß Linz. Es entwickelte sich eine hektische Phase, in der Chancen auf beiden Seiten Mangelware waren – bis zur 31. Spielminute. Nach einer Boateng-Flanke verpasste Jefte Betancor den Ball nur um Haaresbreite. Nach 32 Minuten wurde die Djuricin-Elf wieder zwingend. Martin Kreuzriegler probierte es mit einem präzisen Schuss, fand aber in Johannes Kreidl seinen Meister. In der 34. Spielminute fanden die Rieder wieder eine Möglichkeit vor: Nach einem exakten Zuspiel landete die Kugel bei Julian Wießmeier, der die Kugel aber deutlich neben das Ziel setzte. In den folgenden Minuten erspielte sich die SVR weiterhin eine optische Feldüberlegenheit und konnte immer wieder Akzente setzten – so wie in der 36. Minute. Marco Grüll zog aus rund 14 Metern ab, doch Blau-Weiß-Linz-Schlussmann Helac konnte die Kugel mit einem Wahnsinns-Reflex in letzter Sekunde noch entschärfen.

SVR nimmt Zepter weiter in die Hand  
In Minute 38 hatten die rund 300 mitgereisten schwarz-grünen-Anhänger bereits den Jubelschrei auf den Lippen. Der Abschluss von Marco Grüll zischte nur um Zentimeter am BW-Linz-Kasten vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff konnten die Linzer nochmals eine Gelegenheit verzeichnen. Thomas Fröschl suchte nach einer maßgerechten Vorlage sofort den Abschluss, doch Balakiyem Takounadi konnte letzteren noch entscheidend stören, weshalb keine Gefahr entsandt.
  
Hausherren starten besser in Durchgang 2
 Der FC Blau Weiß Linz startet mit viel Tempo und Dampf in den 2. Durchgang, Phillipp Pommer (46.) vergab den ersten Abschluss im zweiten Durchgang. In der 49. Spielminute sorgten die Hausherren erneut für Gefahr. Stefano Surdanovic konnte das runde Leder nach einer nach einer maßgerechten Vorlage knapp nicht verwerten. Auf der Gegenseite köpfte Jefte Betancor (50.) die Kugel knapp neben das BWL-Tor. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Schützlinge von Gerald Baumgartner von Minute zu Minute stärker und drängten die Hausherren tief in die eigene Hälfte zurück. In der 56. Spielminute rollte der SVR-Offensivexpress wieder in Linzer-Strafraum ein.  Der Weitschuss von Balakiyem Takougnadi landete allerdings genau in den Armen von BWL-Schlussmann Helac.
  
Dreifachschlag der Wikinger sorgt für 1:3-Führung  
In der 59. Spielminute sorgte ein schneller Spielzug der Schützlinge von Gerald Baumgartner für das überfällige 1:1. Nach einem Getümmel im Strafraum netzte Marcel Ziegl zum verdienten Ausgleich ein. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte der Ball erneut in den Maschen. Manuel Kerhe (61.) zirkelte seinen Fernschuss sehenswert in das BWL-Tor. Drei Minuten später durften die mitgereisten Rieder-Fans erneut jubeln. Ivan Kovacec beförderte die Kugel zum 1:3-Führungtreffer in das BWL-Gehäuse.
  
BW Linz kommt durch Elfmeter nochmals heran  
Nur wenige Augenblicke später wurde den Hausherren zum zweiten Mal am heutigen Tage ein Strafstoß zugesprochen. Im ersten Versuch konnte Johannes Kreidl (68.) den Ball zwar abwehren, aber Martin Kreuzrielger konnte den Nachschuss zum 2:3-Anschlusstreffer verwerten. In den folgenden Minuten konnte zwar sowohl der FC Blau Weiß Linz als auch die SV Guntamatic Ried Akzente setzen, doch wirklich zwingend wurde es auf keiner Seite – bis zur 78. Minute. Johannes Kreidl konnte den Kopfball von Thomas Fröschl erst im letzten Moment über den Kasten lenken. 
  
Kompakte Abwehrleistung sichert Auswärtssieg
 In der 81. Minute stockte wohl jedem BW-Linz-Fan der Atem. Nach einem perfekten Chippass landete die Kugel vor den Füßen von Reuben Acquah. Der Ried-Kicker zog sofort ab, scheiterte jedoch an BWL-Keeper Helac, welcher die Kugel ohne Probleme parieren konnte. In der 85. Spielminute die nächste aussichtsreiche Tormöglichkeit: Ivan Kovacec zog aus spitzem Winkel ab, doch das Runde landete neben dem Eckigen. Nur vier Minuten später sorgten die Hausherren wieder für einen kleinen Hauch von Gefahr: Ein Filip-Flankenversuch (89.) fand allerdings keinen Abnehmer. In den letzten Minuten passierte nichts mehr und deshalb blieb es beim 2:3-Auswärtssieg für Schwarz-Grün.  

FC Blau Weiß Linz:

Helac – Domaxi, Gemicibasi, Edikpolor, Jelisic – Mitrovic, Pommer – Tursch (73./Schubert), Kreuzriegler – Fröschl, Surdanovic (65./Filip)

SV Guntamatic Ried:

Kreidl – Kerhe, Reifeltshammer, Boateng, Takougnadi – Acquah, Ziegl – Grubeck (53./Nutz), Wießmeier (75./Reiner), Grüll – Jefte (53./Kovacec)