Gerhard Schweitzer neuer P12-Trainer bei der SV Oberbank Ried

Mit Gerhard Schweitzer konnte die SV Oberbank Ried einen erfahrenen Fußball-Experten für die Position des P12-Trainers gewinnen. Der 62-jährige Oberösterreicher, bereits mehrfach Trainer in Ried, hat dieses Amt mit 1. Februar 2026 hauptberuflich übernommen. Das Spitzen-Talentefördermodell „Projekt12“ des ÖFB soll dafür sorgen, dass die Nationalteams und auch die SV Oberbank Ried auf top-ausgebildete Spielerinnen und Spieler zurückgreifen können.

Gerhard Schweitzer ist als „Talentecoach“ in der Nachwuchsebene der SV Oberbank Ried das Bindeglied zwischen Spieler, Verein und ÖFB. Bei P12-Spielern wird ein noch klarerer Fokus auf die Individualisierung gelegt, es gibt dabei zusätzliche Schwerpunkte in den Bereichen Training, Sportwissenschaft, Sportmedizin, Psychologie, Ernährung, Wertevermittlung und Ausbildung. Alle Leistungsparameter des Spielers werden erfasst und sind für alle Nationaltrainer zentral verfügbar. Bei der SV Oberbank Ried sind derzeit sechs Spieler – von der U17 bis hin zu Jungprofis – Teil des P12-Projekts, darunter z.B. der U17-Nationalspieler Daniel Frauscher.

 

„Kann unseren Spielern wertvolle Impulse geben“

„Ich freue mich sehr, dass wir Gerhard Schweitzer als P12-Coach für unseren Verein gewinnen konnten und er sich voll und ganz unserer Ausbildungsphilosophie verschrieben hat. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Fußball kann er unseren Spielern wertvolle Impulse geben, was es braucht, um den nächsten Schritt nach oben zu schaffen“, erklärt Christopher Ritscher, Sportlicher Leiter der Wenzel Schmidt Fußballakademie Ried. „Wir wollen unsere Spieler auch in Zukunft so ausbilden, dass sie in unserer Profi-Mannschaft Fuß fassen können, wie es in der Vergangenheit zahlreiche Spieler geschafft haben. Gerhard Schweitzer wird uns hier eine neue Perspektive aufmachen, die ich für sehr wichtig erachte.“

 

„Ich sehe uns hier in Ried auf einem sehr guten Weg“

„Der Talentecoach lebt und stirbt mit der Einstellung der sportlichen Leitung und des Cheftrainers zur Nachwuchsarbeit. In den vergangenen Jahren wurde hier unter Wolfgang Fiala und Max Senft sehr gut gearbeitet. Das ist für mich auch der Schlüssel zum Erfolg. Ich sehe uns hier in Ried auf einem sehr guten Weg“, betont P12-Trainer Gerhard Schweitzer. „Es werden Spieler in dieses Programm aufgenommen, die durch ihre Leistung und ihr Spiel herausstechen. Wichtig ist mir zu betonen, dass es sich dabei um ein durchlässiges Fördermodell handelt. Wenn wer mit 17 Jahren dabei ist, heißt das nicht, dass er auch mit 19 noch Teil des Projekts ist – das hängt immer von der erbrachten Leistung des Spielers ab. Genau so können auch wieder neue Spieler in das Projekt aufgenommen werden. Die P12-Spieler müssen bereit sein, noch mehr zu machen als andere. Wichtig ist deshalb auch eine enge Abstimmung mit den Eltern und der Schule. Die duale Ausbildung hatte bei uns in Ried immer schon einen sehr hohen Stellenwert und das versuchen wir auch bei diesen Spielern optimal umzusetzen.“

 

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